Cookie Hinweis

Cookie Hinweis

Beim ersten Aufruf vieler Webseiten werden Website-Besucher von einem sog. Cookie Hinweis empfangen. Seit Inkrafttreten der EU-weit geltenden...
by Usercentrics
8. Jan 2019
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Beim ersten Aufruf vieler Webseiten werden Website-Besucher von einem sog. Cookie Hinweis empfangen. Seit Inkrafttreten der EU-weit geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 hat sich dieses Phänomen noch weiter verstärkt.

 

Doch warum ist dies der Fall?

Oder anders gefragt: Ist ein solcher Hinweis überhaupt juristisch notwendig?

 

Klären wir zunächst die initiale Frage: Was ist überhaupt ein Cookie? Hierbei handelt es sich um nichts anderes als um eine winzige Textdatei, in welcher Nutzerdaten gespeichert werden. Diese ermöglicht die spätere Wiedererkennung in einem Webserver.

 

Es ist an dieser Stelle jedoch wichtig zu beachten, dass sich die DSGVO nicht nur auf Cookies bezieht, sondern auch auf weitere Web-Technologien wie Tracking- und Retargeting-Pixel, die in irgendeiner Art und Weise personenbezogene Daten weiterverarbeiten. Denn gemäß Erwägungsgrund 30 DSGVO der EU-Richtlinie benötigen Webseitenbetreiber für deren Nutzung die Einwilligung ihrer Nutzer. Die Bezeichnung Cookie Hinweis oder Cookie Zustimmung deckt somit nur einen kleinen Teil der Informationspflicht ab, denn Website-Betreiber müssen viele weitere auf der Webseite eingebundene Technologien berücksichtigen. Ein Cookie Hinweis allein reicht also nicht aus, um die Anforderungen an eine DSGVO-konforme Einwilligung umfassend umzusetzen. (Hier finden Sie weitere Infos zum Thema „Anforderungen an ein Privacy Banner„).

 

Alles, was Webseitenbetreiber zum Thema Cookies und personenbezogenen Daten wissen sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

 

 

Alles zum Thema „Cookie Einwilligung“, also der Einwilligung des Nutzers zur Erhebung und Verwendung seiner Daten, finden Sie in diesem Beitrag:

 

Technisch notwendige Cookies dürfen von Anfang an gesetzt werden.

Sofern Website-Betreiber nicht nur essenzielle Cookies einsetzen, die für den technischen Betrieb der Webseite unbedingt notwendig sind, gelten die Bestimmungen der EU Cookie Richtlinie hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Userdaten. Ein Beispiel für ein solches essentielles Cookie ist das Warenkorb-Cookie. Für die Verwendung aller anderen Web-Technologien (bspw. Pixel) ist ein erweiterter Cookie Hinweis Pflicht. Wie oben beschrieben, haben Webseitenbetreiber dafür Sorge zu tragen, dass die User-Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten DSGVO-konform eingeholt wird.

 

Rechtliche Lage

Obwohl die rechtliche Behandlung von Cookies in der EU durch die Cookie Richtlinie geregelt ist, ist diese von Deutschland nie so umgesetzt worden. Das heißt, die Richtlinie gilt bei uns streng genommen gar nicht. Seit die DSVGO im Mai 2018 in Kraft getreten ist, müssen allerdings alle Webseitenbetreiber, die Cookies verwenden, Ihre Datenschutzbestimmungen neu formulieren: Die Rechtsgrundlage für die Verwendung von Cookies muss in der Datenschutzrichtlinie angegeben werden.

Die rechtliche Lage ist also bis heute unklar.

Die neue ePrivacy Verordnung soll hier Licht ins Dunkle bringen. Sie regelt die Bereiche “Tracking” und “Cookies” eindeutig. Allerdings ist diese bis heute nicht in Kraft getreten.

Der aktuelle Stand kurz zusammengefasst: Wer als Webseitenbetreiber – zusätzlich zum technischen Betrieb der Webseite notwendigen Cookies – weitere Cookies verwendet, benötigt Cookie Hinweise, auf denen nicht nur über das Setzen von Cookies informiert wird. Denn werden neben Cookies auch Web-Technologien wie Pixel eingesetzt, muss ein erweiterter Hinweistext in die Webseite integriert werden.

7 Kriterien einer DSGVO-konformen Einwilligung

Doch wie muss eine DSGVO-konforme Einwilligung konkret aussehen? Die User Einwilligung zum Einsatz von Cookies muss im Sinne der DSGVO sieben Kriterien erfüllen. Laut dieser sieben Kriterien muss die Einwilligung (engl. Consent) vorab erfolgen, freiwillig abgegeben sein sowie rechtssicher dokumentiert werden. Zudem muss laut der DSGVO der Consent informiert, explizit und granular erfolgen. Der Nutzer muss seine Einwilligung – also den “Opt-in” – darüber hinaus jederzeit widerrufen können (“Opt-out”). Mehr erfahren

Damit Sie zu jeder Zeit sicherstellen, dass bei der Verwendung von Cookies alle Anforderungen an eine DSGVO-konforme Einwilligung automatisiert umgesetzt werden und Sie nach wie vor – ohne dem Risiko vor Bußgeldern ausgesetzt zu sein – personalisierte Werbung schalten können, empfiehlt sich der Einsatz eines Consent Banners bzw. einer Consent Management Platform (CMP) wie Usercentrics. Diese Software hilft Ihnen, die Einwilligungen Ihrer Webseitenbesucher via Cookie Meldung programmatisch einzuholen, zu verwalten und zu dokumentieren. So haben Sie z. B. bei einem Webseiten Audit nichts mehr zu befürchten.

DSGVO-konform werden mit Usercentrics

Die Usercentrics CMP besteht aus drei Hauptelementen: dem Privacy Banner (Cookie Banner), dem Privacy Center sowie dem Info Modal.

Usercentrics ermöglicht das Aufsetzen eines individuellen Privacy bzw. Cookie Banners. Ob Design, Text, Datenschutzstrategie (Granularität) sowie Kategorisierung der eingebunden Technologien – der Website-Betreiber sitzt im Cockpit. Gestalten Sie Ihr Cookie Banner nach Ihren Vorstellungen und Wünschen, sodass es sich harmonisch in den Gesamt-Webseitenkontext einfügt.

Das Privacy Center ermöglicht dem Webseitenbesucher über den Cookie Hinweis mit nur einem Klick seine Präferenzen festzulegen. Der Nutzer bestimmt, für welche Technologien seine Daten verarbeitet – also Cookies gesetzt – werden dürfen und für welche nicht. Das Steuerungselement schafft beim User beim Besuch Ihrer Website Vertrauen und beweist: seine Daten sind Ihnen wichtig.

Über das Infocenter informieren Sie Ihre User im Detail über alle auf der Webseite eingebundenen Technologien. Somit erfüllen Sie stets Ihre Informations- und Aufbewahrungspflicht und sind somit auf der sicheren Seite was das Thema Cookie Hinweis betrifft.

Frequently Asked Questions (FAQ)

Ein Cookie Hinweis oder auch Cookie Banner ist ein Pop-Up auf einer Website, das den Nutzer darüber informiert, dass Cookies gesetzt werden. Laut ePrivacy Verordnung muss dem User die Möglichkeit gegeben werden, dem Einsatz von Cookies per Opt-in-Verfahren zuzustimmen.

Ihre Website verwendet Cookies? Da nur technisch notwendige Cookies ohne Einwilligung des Nutzers gesetzt werden dürfen, benötigen Sie eigentlich fast in allen Fällen eine Cookie Meldung. Diese ist bei vielen Arten von Cookies absolut Pflicht. Also z. B. auch, wenn Sie Tracking-Cookies, Marketing-Cookies oder Drittanbieter-Cookies nutzen.

Ein Cookie Hinweis muss sofort erscheinen, wenn der User Ihre Website aufruft. Der Text mit Opt-in und Opt-out Möglichkeiten sollte so konkret wie möglich beschreiben, um welche Daten es sich handelt und wie diese beim Besuch der Website genutzt und gegebenenfalls weitergegeben werden.

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